Das Aufklärungsgespräch
Vor der Operation führen wir ein persönliches Gespräch, in dem wir Ihre Gesundheit, Ihre Wünsche und alle notwendigen Informationen besprechen.
Bitte füllen Sie den Aufklärungsbogen vollständig aus und bringen Sie ihn zum Eingriff mit.
Wichtig für uns sind Hinweise zu:
- aktuellen Infekten
- früheren Narkoseproblemen
- bekannten Medikamentenallergien
- Ihrer Begleitperson für den Heimweg
Bei Kindern bis 8 Jahre benötigen wir zusätzlich das gelbe Untersuchungsheft.
Am Operationstag
Essen & Trinken:
- 6 Stunden vorher: keine Mahlzeiten mehr
- Bis 2 Stunden vorher: klare Getränke wie Wasser oder Tee erlaubt
Begleitung:
Bitte kommen Sie mit einer Begleitperson. Bei geringen Deutschkenntnissen ist eine Übersetzungsperson notwendig.
Weitere Hinweise:
- Make-up nur sparsam
- Medikamente wie gewohnt einnehmen
- Ausnahmen: ACE-Hemmer am Morgen weglassen; Bei Diabetes besondere Absprache erforderlich
Die Narkose
Die Narkose beginnt meist über eine Venenzugang mit einem Schlafmittel. Manchmal sind auch Regionalanästhesien möglich – sprechen Sie uns vorher an.
Bei Kindern oder besonderen Situationen kann die Einleitung über eine Maske erfolgen.
Kribbeln, kurzer Geschmack oder leichtes Brennen beim Einschlafen sind normal und harmlos.
Während der Narkose schützen wir Ihre Atemwege bei Bedarf mit einer Larynxmaske oder einem Tubus. Kurzzeitige Heiserkeit kann danach vorkommen.
Nach der Narkose
Direkt danach bleiben Sie im Aufwachraum, bis Sie sich wieder stabil fühlen. Leichte Beschwerden wie Müdigkeit, Schmerzen oder Übelkeit können wir dort gut behandeln.
Sobald Anästhesist und Operateur zustimmen, dürfen Sie sich in Begleitung nach Hause bringen lassen.
Bis zum nächsten Morgen gilt:
- kein Autofahren
- keine Maschinen bedienen
- keine wichtigen Entscheidungen treffen
Zu Hause
Nehmen Sie Schmerzmittel wie verordnet ein und befolgen Sie die Hinweise des Operateurs zur Ernährung.
Bitte sorgen Sie dafür, dass Sie telefonisch erreichbar sind.

